Informationen zur Gewinnausschüttung an unsere Genossenschaftsmitglieder

Greenpeace Energy hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 3,5 Millionen Euro vor Steuern abgeschlossen.

Von der guten Geschäftsentwicklung des Vorjahres profitieren auch die mittlerweile mehr als 26.500 Mitglieder der Genossenschaft: Sie erhalten eine Gewinnausschüttung in Höhe von 1,5 Prozent auf ihre Einlagen. Dies haben die Genossenschaftsvertreter auf ihrer Versammlung am 13. Juni 2020 in Hamburg beschlossen.

Die individuelle Ausschüttungssumme berechnet sich nach der Höhe sowie dem Zeichnungsdatum Ihrer Anteile. Alle Mitglieder, die an der Ausschüttung beteiligt sind, erhalten per Post individuelle und detaillierte Informationen zur Ausschüttungsberechnung. Die unten stehenden Antworten auf die "Häufig gestellten Fragen zur Ausschüttung" enthalten weitere Details.

Bankverbindung für die Ausschüttung

Wenn Sie uns Ihre aktuelle Bankverbindung für die Auszahlung mitteilen möchten, bitten wir Sie - um den logistischen Aufwand so gering wie möglich zu halten, dies nicht telefonisch zu tun - sondern das sichere und verschlüsselte Online-Formular zu verwenden. Die dort eingegebenen Daten werden automatisch in unsere Datenbank übertragen.

Bankverbindung für Ausschüttung

Häufig gestellte Fragen zur Gewinnausschüttung

Ausschüttungsbetrag

Wie hoch ist der Ausschüttungsbetrag in 2020? Wie viel ist das in %?

Wie hoch ist der Ausschüttungsbetrag in 2020? Wie viel ist das in %?

Mit Beschluss der Vertreterversammlung vom 13. Juni 2020 wird eine Ausschüttungssumme in Höhe von rund 500.000,00 EUR an die Mitglieder nach dem Verhältnis ihrer Geschäftsguthaben am Schluss des vorhergegangenen Geschäftsjahres verteilt. Dies entspricht einer Verzinsung von 1,5 %.

Wie verteilt sich die Ausschüttungssumme? Welche Mitglieder nehmen an der Ausschüttung teil?

Wie verteilt sich die Ausschüttungssumme? Welche Mitglieder nehmen an der Ausschüttung teil?

Da sich die Ausschüttungssumme auf die Genossenschaftsanteile verteilt, sind an der Ausschüttung 2020 für das Geschäftsjahr 2019 alle Anteile beteiligt, die bis zum Inkrafttreten der neuen Satzung gezeichnet wurden und die bis einschließlich 31. Dezember 2019 im Bestand der Genossenschaft waren. 

Welche Satzung liegt der Ausschüttungsberechnung 2019 zugrunde?

Welche Satzung liegt der Ausschüttungsberechnung 2019 zugrunde?

Der Ausschüttungsberechnung liegt die Satzung vom 7. November 2018 zugrunde.

Für welches Steuerjahr gilt die Steuerbescheinigung?

Für welches Steuerjahr gilt die Steuerbescheinigung?

Die Steuerbescheinigung gilt für das Steuerjahr, in dem das Geld dem Mitglied zugeflossen ist. Für 2020 gilt: wird die Ausschüttungssumme in 2020 überwiesen, kann sie frühestens bei einer Steuererklärung in 2021 geltend gemacht werden.

Warum werden die Gewinne nicht reinvestiert?

Warum werden die Gewinne nicht reinvestiert?

Die Möglichkeit einer Ausschüttung ist in unserer Satzung ausdrücklich festgehalten. Da unsere Mitglieder uns zum Teil seit 20 Jahren ihr Geld als Eigenkapital der Genossenschaft zur Verfügung stellen, freut es uns, dass die Vertreterversammlung es per Beschluss ermöglicht hat, die Mitglieder seit 2015 am Gewinn zu beteiligen. Dadurch ist unsere Investitionskraft auch nicht beeinträchtigt, dies wurde in der Finanzplanung entsprechend berücksichtigt.

Bankverbindung

Wie kann ich Greenpeace Energy meine Bankverbindung für die Ausschüttung mitteilen?

Wie kann ich Greenpeace Energy meine Bankverbindung für die Ausschüttung mitteilen?

Wenn Sie uns Ihre aktuelle Bankverbindung für die Auszahlung mitteilen möchten, bitten wir Sie - um den logistischen Aufwand so gering wie möglich zu halten, dies nicht telefonisch zu tun - sondern das sichere und verschlüsselte Online-Formular "Bankverbindung für Ausschüttung" auszufüllen. Die dort eingegebenen Daten werden automatisch in unsere Datenbank übertragen.

Wird die Bankverbindung, die ich für die Ausschüttung angebe, anschließend automatisch auch zum Einzug von Strom- oder Gasabschlägen verwendet?

Wird die Bankverbindung, die ich für die Ausschüttung angebe, anschließend automatisch auch zum Einzug von Strom- oder Gasabschlägen verwendet?

Nein, sofern diese Bankverbindung nicht bereits für laufende Kosten bei Greenpeace Energy (Abschläge für Strom oder Gas) verwendet wird, dient sie ausschließlich der Auszahlung des Ausschüttungsbetrags.

Ablehnen der Gewinnausschüttung / Spendenmöglichkeit

Kann ich die Gewinnausschüttung ablehnen? Kann ich den Ausschüttungsbetrag spenden?

Kann ich die Gewinnausschüttung ablehnen? Kann ich den Ausschüttungsbetrag spenden?

Nein, es ist nicht möglich, die Gewinnausschüttung abzulehnen und den Ausschüttungsbetrag an uns zu spenden oder durch uns einer anderen Organisation zukommen zu lassen. Greenpeace Energy nimmt generell keine Zuwendungen an, weder kleine Ausschüttungsbeiträge noch größere Schenkungen. Dies ist zum einen mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden und zudem steuerlich kniffelig, sodass der Aufwand in der Regel den Ertrag übersteigt. Hinzu kommt, dass wir als wirtschaftlich tätiges Unternehmen auf unsere Unabhängigkeit achten und uns deshalb entschieden haben, generell keine Zuwendungen annehmen, weder von Mitgliedern, Kundinnen und Kunden noch von Dritten. Natürlich können Sie aber die Summe, die wir Ihnen überweisen, gerne spenden, müssten die Überweisung dann aber selbst vornehmen.

Freistellungsauftrag

Muss ich Greenpeace Energy einen Freistellungsauftrag erteilen?

Muss ich Greenpeace Energy einen Freistellungsauftrag erteilen?

Die Einreichung eines Freistellungsauftrags ist grundsätzlich nicht nötig. Sie können gerne einen Freistellungsauftrag einreichen, wenn Sie als Privatanleger in Deutschland bei Ihrer Bank, Sparkasse, Bausparkasse, Versicherung oder Genossenschaft die Auszahlung von Kapitalerträgen ohne Abzug von Abgeltungsteuer beantragen. Zu den Kapitalerträgen zählen Zinsen, Ausschüttungen von Fonds, Dividenden und realisierte Kursgewinne aus Wertpapiergeschäften. Gesetzliche Grundlage ist der § 44a EStG. Er besagt, dass keine Steuern abgezogen werden, sofern die Kapitalerträge den Sparer-Pauschbetrag (Freibetrag) nicht übersteigen.  

Was passiert, wenn ich Greenpeace Energy keinen Freistellungsauftrag erteile?

Was passiert, wenn ich Greenpeace Energy keinen Freistellungsauftrag erteile?

Wenn Sie keinen Freistellungsauftrag erteilen oder unsere Ausschüttung höher als der von Ihnen ausgestellte Freistellungsauftrag ist, führen wir vom übersteigenden Betrag 25 % Kapitalertragsteuer (KapSt) plus Solidaritätszuschlag (5,5 % von der KapSt) und gegebenenfalls Kirchensteuer automatisch an das Finanzamt ab. Diese Steuern können Sie in Ihrer Steuererklärung anrechnen lassen bzw. sie sich wieder zurückholen. Hierfür schicken wir jedem an der Ausschüttung beteiligten Mitglied eine Steuerbescheinigung zu.

Stellt Greenpeace Energy ein Formular für den Freistellungsauftrag zur Verfügung und wo finde ich das?

Stellt Greenpeace Energy ein Formular für den Freistellungsauftrag zur Verfügung und wo finde ich das?

Ja, Greenpeace Energy hält ein Formular für den Freistellungsauftrag für Sie bereit. Auf Wunsch senden wir Ihnen den Freistellungsauftrag auch gern per Post zu. Bitte nutzen Sie für kommende Ausschüttungen bei der Einreichung von Freistellungsaufträgen ausschließlich unser Freistellungsformular.

Kann ich für diese Ausschüttung noch einen Freistellungsauftrag einreichen?

Kann ich für diese Ausschüttung noch einen Freistellungsauftrag einreichen?

Für die Ausschüttung, die in 2019 ausgezahlt wird, können alle Freistellungsaufträge berücksichtigt werden, die bis spätestens 15. August 2019 per Post, Fax oder E-Mail bei uns eingegangen sind.

Wie hoch sind die Sparer-Pauschbeträge (Freibeträge)?

Wie hoch sind die Sparer-Pauschbeträge (Freibeträge)?

Insgesamt darf jeder Sparer 801 EUR an Kapitalerträgen freistellen, bei zusammen veranlagten Ehegatten 1.602 EUR. Kapitalerträge von Kindern werden nicht in den Sparer-Pauschbetrag (Freibetrag) der Eltern eingerechnet. Für die Konten von Minderjährigen können Eltern jeweils einen gesonderten Freistellungsauftrag bis zur gesetzlichen Höchstgrenze von 801 EUR stellen. Dieser muss von allen gesetzlichen Vertretern unterschrieben werden. Sie können die Freibeträge auf verschiedene Institutionen verteilen, die Summe darf den Freistellungshöchstbetrag von 801 bzw. 1.602 EUR jedoch nicht übersteigen.

Gemeinsamer oder getrennter Freibetrag: Sie und Ihr Ehegatte bzw. Ihre Ehegattin oder Ihr nicht dauerhaft von Ihnen getrennt lebender Lebenspartner können einen gemeinschaftlichen Freistellungsauftrag erteilen, der von beiden unterschrieben werden muss. Sie können aber auch getrennt voneinander Einzelfreistellungsaufträge einrichten. In diesem Fall ist jeweils nur eine Unterschrift erforderlich. Ändert sich aufgrund zum Beispiel einer Heirat der Name, müssen Sie einen neuen Freistellungsauftrag auf den geänderten Namen einreichen, der alte wird ungültig.

Wie lange gilt ein Freistellungsauftrag?

Wie lange gilt ein Freistellungsauftrag?

Ein Freistellungsauftrag gilt immer ab dem 1. Januar für das gesamte Kalenderjahr, in dem er eingereicht wird. Kündigen können Sie ihn nur zum 31. Dezember. Sie können Freistellungsaufträge auch unbefristet erteilen. Sie gelten so lange, bis sie durch einen neuen Auftrag geändert oder widerrufen werden. 

In welchem Fall gebe ich im Freistellungsauftrag als Erstattungsbetrag 0 EUR an?

In welchem Fall gebe ich im Freistellungsauftrag als Erstattungsbetrag 0 EUR an?

Falls Sie und Ihr Partner Ihr Freistellungsvolumen bei Kreditinstituten, Versicherungen oder Genossenschaften bereits voll ausgeschöpft haben, können Sie trotzdem auch bei einem anderen Institut eine übergreifende Verlustverrechnung durchführen lassen. Zu diesem Zweck kreuzen Sie im Freistellungsformular einen Freistellungsbetrag von 0 EUR an und erteilen so nur einen Antrag auf übergreifende Verlustverrechnung.

Ehegattenübergreifende Verlustverrechnung: Das Formular für den Freistellungsauftrag gilt auch als Antrag auf ehegattenübergreifende Verlustverrechnung, die bei einem gemeinsamen Freistellungsauftrag zulässig ist.

Steueridentifikationsnummer

Steueridentifikationsnummer

Seit 2011 müssen Sie Ihre Steueridentifikationsnummer angeben, wenn Sie einen Freistellungsauftrag erteilen. Die aus elf Ziffern bestehende, persönliche Nummer wird allen in Deutschland gemeldeten Bürgern vom Bundeszentralamt für Steuern zugeteilt. Die Nummer ist lebenslang gültig. Sie finden sie zum Beispiel in Ihrem letzten Steuerbescheid. Das Finanzinstitut meldet Ihre Steueridentifikationsnummer und die beantragten Freibeträge an das Bundeszentralamt für Steuern.

Woher kennt Greenpeace Energy meine Steueridentifikationsnummer?

Woher kennt Greenpeace Energy meine Steueridentifikationsnummer?

Sollten Sie uns Ihre Steueridentifikationsnummer nicht persönlich mitgeteilt haben, wurde sie uns bei der Abfrage zum Kirchensteuerabzugsmerkmal vom Bundesamt für Steuern mitgeteilt.

Seit dem 1. Januar 2015 sind alle Genossenschaften gesetzlich verpflichtet, im Falle einer Ausschüttung an ihre Mitglieder die Kirchensteuer auf die Ausschüttungssumme automatisch abzuziehen. Hierfür muss Greenpeace Energy das sogenannte Kirchensteuerabzugsmerkmal aller Mitglieder vom Bundesamt für Steuern anfordern. Um diese Abfrage durchführen zu können, benötigten wir von Ihnen - falls die Steueridentifikationsnummer nicht vorliegt - in jedem Fall Ihr Geburtsdatum und Ihre Hausanschrift. Die korrekten Angaben führen zur Ermittlung des Kirchensteuerabzugsmerkmals und der Steueridentifikationsnummer.

Nichtveranlagungsbescheinigungen (NV-Bescheinigungen)

Wer benötigt eine NV-Bescheinigung?

Wer benötigt eine NV-Bescheinigung?

Eine NV-Bescheinigung wird Ihnen von Ihrem Wohnsitzfinanzamt ausgestellt. Als Empfänger kommen Personen in Betracht, die aufgrund eines geringen Einkommens voraussichtlich keine Einkommensteuer zahlen brauchen. Seit 2013 sind die Kreditinstitute, Versicherungen und Genossenschaften verpflichtet, auch solche Kapitalerträge an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden, die aufgrund einer NV-Bescheinigung vom Kapitalertragsteuerabzug freigestellt waren oder bei denen eine Erstattung der Kapitalertragsteuer vorgenommen wurde (§ 45d Abs. 1 Nr. 4 EStG). Auf diese Weise können die Finanzämter nachträglich prüfen, ob die bei Beantragung der NV-Bescheinigung gemachten Angaben zu den Kapitaleinkünften zutreffend waren.

Weitere Informationen zu steuerlichen Fragen, Freistellungsaufträgen oder NV-Bescheinigung erhalten Sie bei Ihrem Finanzamt oder beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt).

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